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Bewertung: Modell-Dossier   Autor: Prof. G. A. Spinas 
60-jähriger Mann mit Polydipsie seit einem Jahr
Vorgeschichte
Ein 60-jähriger Elektromechaniker (mit unauffälliger Familien- und persönlicher Anamnese) klagt über eine seit einem Jahr bestehende Polydipsie (3 bis 4 Liter/Tag), Polyurie sowie zeitweise verschwommenes Sehen. Er sucht den Hausarzt wegen einer seit zwei Monaten bestehenden Balanitis auf.
Der Hausarzt stellt einen Nüchternblutzucker von 17 mmol/l fest und verordnet eine qualitative Diät (keine Süssigkeiten, keine süssen Getränke, keine Teigwaren). Mit diesen Massnahmen bildet sich das präputiale Ödem zurück und der Blutzucker fällt auf 11 mmol/l ab.

Der Patient wird zwecks Instruktion und Ernährungsberatung in die diabetologische Sprechstunde zugewiesen.

Untersuchung
Die klinische Untersuchung des normalgewichtigen (76 kg bei 178 cm) Patienten ergibt, abgesehen von einem verminderten Vibrationssinn (6/8) an beiden Füssen, keine pathologischen Befunde, der Augenfundus ist ebenfalls unauffällig.

Labor
Die Blutanalyse ergibt eine Nüchternplasmaglukose von 11.6 mmol/l und einen HbA1c-Wert von 8.6% (normal < 6.4%). Im Urin lässt sich eine Mikroalbuminurie von 50 mg/l (normal < 20 mg/l) nachweisen.

Diagnose
Diabetes mellitus Typ 2 mit beginnender Nephropathie und leichter peripherer Neuropathie.

Procedere
Daraufhin wird der Patient diätetisch geschult (ausgewogene Ernährung, ca. 2000 kcal/Tag) und ermuntert, sich körperlich zu betätigen. Ebenso wird ihm die Blutzuckerselbstmessung beigebracht.


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Autoren: Diverse Autoren
Operative Projektleitung: Nick Lüthi         3 User Online
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last update: 2004-04-06